| A. Zimmermann |
| Die Kundennähe des Rosa Mobilfunkriesen |
| 09.03.2009 15:00:38 | |
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Wie wird man doch mit Anfragen überschüttet, damit die Telekom - Mobilfunktochter ihre Rechnungen per email verschicken darf. Das ist ja alles schön und gut, spart Papier, schont die Umwelt und bringt dem Unternehmen einen Zusatzgewinn von mindestens 1 - 2 EUR pro Monat (Porto, Druck etc.) ein. Aber, da habe ich im Grunde nicht viel gegen einzuwenden. Umso ärgerlicher ist es, wenn seitens des Mobilfunk - Rosa - Riesen dauerhaft versucht wird, die Rechnungen so nichtssagend wie eben noch gesetzlich möglich, zu verschicken. Dazu hat man dann die Wahl, sich eine Rechnung als Excel - Datei mailen zu lassen. In dieser sind natürlich alle Spalten bunt durcheinander vermischt, sodass man auf gar keinen Fall mal eben sehen kann, wie viele Telefonate in welche Netze man geführt hat. Dann gibt es die wunderbare Möglichkeit mir den Einzelverbindungsnachweis ebenfalls per mail als Excel (bzw. csv) Datei schicken zu lassen. Aber wundersamerweise geht das aus Datenschutzgründen - man höre und staune - nur mit PGP, also mit Signatur. Es ist schon Frechheit genug, dass das Telekom Tochterunternehmen überhaupt von Datenschutz spricht! Aber: Die Rechnung wird einfach so ohne irgendwelchen Datenschutz per mail verschickt, beim Einzelverbindungsanachweis soll das nicht gehen? Für wie blöd halten die Ihre Kunden eigentlich? Es geht doch schlicht darum, dem Kunden kein Instrument an die Hand zu geben, seine Rechnungen bzw. Telefoniegewohnheiten selber zu ergründen! Es besteht ja die Gefahr, dass er nach Vertragsablauf seine Telefoniegewohnheiten einfach und schnell in Excel analysieren könnte und damit den wirklich preisgünstigsten Anbeiter findet.Aber genau das will ich jetzt. Dafür brauche ich den Einzelverbindungsnachweis. Aber dafür muss ich erst einmal PGP installieren. Dazu werden in der Anleitung von T-Mobile hoffnungslos veraltete Links (aus 2003!) zum Verschlüsselungsprogramm GnuPG genannt (nebenbei, die aktuellen Versionen gibt es bei www.gnupg.org). Diese muss man dann manuell installieren. Natürlich wird auf den Seiten vonT-Mobile auch nicht ein einziger Link (wahrscheinlich auch aus Datenschutzgründen) genannt, wo man sich über die Installation und die Verwendung solcher Programme informieren kann. In Thunderbird wird dann Enigmail installiert um die PGP Funktion zu unterstützen. Irgendwann hat es dann funktioniert. Ich bin jetzt erst einmal gespannt, wann der erste verschlüsselte Einzelverbindungsnchweis per mail hier eintrifft. Ob man den überhaupt gebrauchen kann? Dann berichte ich weiter. Tags: Mobilfunk | Einzelverbindungsnachweis
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